Smurfit Kappa Nettingsdorfer investiert acht Millionen Euro in umfangreiche ModernisierungsarbeitenZiel: Optimierung von Standortsicherung und Umweltschutz

13|08|2007 Seit Mai laufen bei Österreichs führendem Wellpapperohpapier-Hersteller Smurfit Kappa Nettingsdorfer die generalstabsmäßigen Vorbereitungsarbeiten für den jährlichen „Großstillstand“, der heuer ab 20. August über die Bühne geht. Im Zuge des 10-tägigen Stillstandes investiert das erfolgreiche Unternehmen rund acht Millionen Euro in die laufende Modernisierung, Wartung und Instandsetzung, die auch heuer ganz im Zeichen der nachhaltigen Standortsicherung und des Umweltschutzes steht. „Mit der kontinuierlichen Anlagenwartung und Anlageninstandsetzung investieren wir in die Zukunft unseres Standortes. Arbeitssicherheit hat auch beim heurigen Großstillstand höchste Priorität“, sagt Generaldirektor Dr. Ferdinand Fuhrmann. Zusätzlich zur Stammbelegschaft werden bis zu 500 Mitarbeiter von Fremdfirmen vor Ort im Einsatz sein.

Werksstillstand generalstabsmäßig geplant

Der exakten Vorbereitung und Koordinierung der Arbeitsabläufe für den minutiös geplanten Stillstand – der einzigen Zeit im Jahr, in der die Produktion am Standort Nettingsdorf ruht – kommt höchste Bedeutung zu. Teilweise müssen die zu erneuernden Teile ein Jahr im Voraus bestellt werden. So zum Beispiel bei der Eindampfanlage in der Zellstofffabrik, die heuer einem grundlegenden „Relaunch“ unterzogen wird. Auch der umfassende Umbau des Gaskessels wird seit dem vierten Quartal des letzten Jahres mit dem Ziel der Reduktion der NOx-Emission exakt geplant. Weitere Maßnahmen sind heuer Optimierungsarbeiten am Sodakessel (SOKE III) sowie die Erneuerung und Verbesserung des Qualitätsleitsystems bei der PM6 – der weltweit schnellsten Kraftliner Papiermaschine.

 

Herzstück PM6 wird kontinuierlich modernisiert

Die PM6 steht neben den hoch qualifizierten Mitarbeitern am Standort für die überdurchschnittlich hohe Produktivität des Unternehmens. Die PM6 ist seit 1984 im Einsatz (damalige Errichtungskosten: rund 63 Millionen Euro) und ersetzte drei andere Papiermaschinen. Seit der Errichtung investierte das Unternehmen mehr als 130 Millionen EUR in die Modernisierung, Wartung und Instandsetzung der Anlage, um die hohe Produktivität und Produktqualität zu sichern.

Am Standort werden jährlich 420.000 Tonnen Wellpapperohpapier erzeugt. Damit zählt das 1851 gegründete Unternehmen zu den erfolgreichsten  Anbietern am europäischen Markt. 

 

Foto: Generaldirektor Dr. Ferdinand Fuhrmann (Mitte) bei einer Planungsvisite zum heurigen Großstillstand mit den Technikern Mag. Günter Hochrathner (rechts) und Ing. Siegfried Hochrathner (links)

 

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